Ex-Kriegsflüchtling gewinnt Bundesleistungswettbewerb der Fahrzeuglackierer

Wuppertal/Frankfurt (ots)

Wer eine Ausbildung im Handwerk macht, dessen Zukunft ist gesichert. In kaum einem anderen Wirtschaftsbereich kann man aktuell schneller Karriere machen. Diese Erfahrung hat auch Jan Agha Habibi gemacht. Vor fünf Jahren ist der junge Afghane wegen des anhaltenden Krieges gegen die Taliban aus seinem Land geflüchtet, hat sowohl persönliche Strapazen als auch zahlreiche Grenzen überwunden und in Franken eine neue Heimat gefunden. Auch beruflich ging es seither steil aufwärts. Der talentierte Fahrzeuglackierer war einer der besten Gesellen seines Jahrgangs und setze sich in seinem Kammerbezirk durch. Auch auf dem bayrischen Landeswettbewerb 2021 in München ließ er die Konkurrenz hinter sich. In der vergangenen Woche schließlich nahm er am Bundesleistungswettbewerb, dem nationalen Contest des besten Fahrzeuglackierernachwuchs Deutschlands in Wuppertal teil, wo er ebenfalls die Fachjury überzeugte und sich verdient den Titel sicherte.

High-End-Kreativität trifft hier nämlich auf Präzision: Über zwei Wettbewerbstage mussten die zwölf Teilnehmenden eine Autotür beschriften und lackieren, eine Werbetafel gestalten und ein Automodell mit der Lackpistole designen. Der Wettbewerb, der dieses Jahr im Nachwuchszentrum eines renommierten Lackherstellers abgehalten wurde, fand unter dem Motto „Lackheroes@ Work“ statt. Besonders den sechs jungen Frauen unter den Teilnehmern machte der Wettbewerb viel Spaß: „Es freut mich sehr, dass immer mehr Frauen unseren Beruf ergreifen. Sie begeistert die pure Lust an Farbe und Kreativität sowie die Faszination Automobil“, erklärt Paul Kehle, Präsident der Bundesfachgruppe Fahrzeuglackierung im Bundesverband Farbe Gestaltung Bautenschutz. Da aufgrund der Corona-Pandemie letztes Jahr kein Bundesleistungswettbewerb abgehalten werden konnte, wurde gleich doppelt für 2020 und 2021 prämiert: Neben Habibi stürmte Ruben Apitzsch (2020) aus Halle aufs oberste Treppchen. Die zweiten Plätze belegten Alina Hahn aus Nordrhein-Westfalen und Sabine Bonatz aus Schleswig-Holstein (2020). Dritter wurde Lukas Obeck aus Niedersachen.

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